Lesung und Rezension zu Thekla Kraußenecks „Cronos Cube“

Bald ist es soweit: Am 15. März beginnt die Leipziger Buchmesse. Im Rahmen von „Leipzig liest“ werden auch wir eine Lesung veranstalten. Am 17. März um 18:30 Uhr wird Thekla Kraußeneck uns beehren und aus ihren Roman „Cronos Cube“ lesen. Damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, was euch erwartet, haben wir das Buch bereits gelesen und eine kurze Rezension für euch verfasst.

Der dystopische Roman „Cronos Cube“ von Thekla Kraußeneck befasst sich mit zwei Jungen, Lachlan und Zack, die im Irland der Zukunft leben. In dieser Zukunft werden sämtliche Menschen durch Einsatz von Drohnen und über ihre Handys überwacht, denn es wird gesagt, dass so ihre Sicherheit garantiert werden kann. Es gibt nur einen Ort, an dem man „frei“ sein kann: Cronos. Dies ist eine virtuelle Welt, in welche man mit seinem gesamten Körper eintaucht und in der man kaum noch bemerkt, dass es ein Spiel ist und nicht die reale Welt. Genau darin liegt auch die Gefahr.
Die meisten aktzeptieren das, aber es gibt einige Menschen, wie den jungen Lachlan Abercromby, die dieses System sehr kritisch betrachten und sabotieren wollen. Zusammen mit seinem Freund entwickelt er einen Plan zur Sabotage, doch dann tauchen zwei Männer auf, die es definitiv auf ihn abgesehen haben und Lachlan wird entführt. Jetzt steht Zack alleine da und muss versuchen, Lachlan zu retten, aber wird er es schaffen?

Das Buch zeigt sehr schön, wie ein zukünftiges Europa aussehen könnte und verdeutlicht, dass man sich gut überlegen sollte, was man bereit ist für seine Sicherheit zu bezahlen. Es ist sehr spannend geschrieben und man kann es gerade im letzten Viertel gar nicht mehr aus der Hand legen. Zudem ist die Welt von Cronos wunderbar mit Worten dargestellt und umschrieben und klasse gestaltet, so, dass man sich selbst so fühlt, als wäre man da. Die verschiedenen Handlungsstränge sammeln sich großartig in einem Punkt und erhöhen somit die Spannung. Außerdem geht es um Gefühle, Gedanken und Probleme von jungen Menschen, welche noch nebenbei mit in die Handlung einfließen, aber nicht fallen gelassen werden, sondern tatsächlich wichtig für eben diese sind. Alles in allem ein gelungenes Gesamtwerk und eine klare Leseempfehlung!

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